Ess-Störungen
|
|
Die bittere Kehrseite des heutigen, vor allem in der westlichen
Welt, herrschenden Diätenwahns sind mehr oder weniger stark
ausgeprägte Ess-Störungen. Zumeist sind diese psychosomatisch und
nur schwer zu behandeln. Vor allem Mädchen in der Pubertät fühlen
sich durch den allgegenwärtigen Druck "schlank zu sein"
und einer mittlerweile "überhöhten" Frauenrolle mit
Idealfigur, Managerkapazitäten und Hausfrauencharakter
überfordert. Vielfach wird die Angst vor dem Erwachsenwerden durch
eine Verweigerung des Essens ausgedrückt, um eigene
Minderwertigkeitsgefühle zu besiegen und sich einen Bereich zu
schaffen, der Eingriffe durch die Umwelt nur schwer zulässt und dem
eigenen Ich eine verzerrte, schönere Körperwelt suggeriert. Auf den folgenden Seiten möchte ich Sie über die einzelnen Formen der Ess-Störungen aufklären und auch mögliche Hilfen aus dem Teufelskreis der Krankheit aufzeigen. |