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Sporternährung im KrafttrainingBeim Krafttraining sollte das Training auf ca. 3x pro Woche eingestellt sein mit jeweils einem Tag Pause dazwischen, da Körper und Muskeln genügend Erholung brauchen, um Erfolge bei der Steigerung von Kraft und Masse zu erzielen. Die
gesteigerte
Kalorienzufuhr
sollte
auf
das
jeweilige
Körpergewicht
des
Kraftsportlers
abgestimmt
sein. Körpergewicht x 45 = Gesamtkalorienaufnahme
KohlenhydrateDie Zufuhr schnell resorbierbarer Kohlenhydrate sorgt für eine erhöhte Insulin-Produktion. Dieses Hormon regt die Speicherfunktion des Körpers an und unterstützt so die Speicherung von Kohlenhydraten und Protein. Bei starker körperlicher Belastung verhindern die zusätzlich zur Nahrung zugeführten Kohlenhydrate, dass der Organismus auf die körpereigenen Energiereserven in Muskulatur und Leber zugreift. Dabei sollte der Anteil der Kohlenhydrate ca. 55 % der Gesamtenergiemenge ausmachen (das entspricht bei einem 75 kg schweren Sportler in etwa 470 g Kohlenhydrate am Tag). Zu empfehlen sind vor allem Vollkornbrot, -nudeln, -reis, sowie Kartoffeln, Obst, Gemüse und Haferflocken. >> mehr zum Thema
Weight Gainer ProteineEiweiß ist grundlegende Bausubstanz für Muskeln, Bindegewebe etc. und nimmt daher eine wichtige Rolle in den Phasen von Muskel- und Kraftaufbau ein. Eiweiß ist jedoch lediglich Baustein; die Energie stammt aus den Kohlenhydraten. Eine Zufuhr von Protein ist deshalb nur bei einer ausreichenden Versorgung mit Kohlenhydraten sinnvoll. Der Anteil an Protein selbst sollte ca. 20 % der Gesamtkalorienmenge ausmachen (also in etwa 160 g Eiweiß bei einem 75 kg schweren Sportler). Eine einfache Methode in der Phase des Masseaufbaus die Kalorienzufuhr zu erhöhen ist die tägliche Zufuhr von Kohlenhydrat-Protein-Mischungen, sog. Weight Gainern, ergänzt durch einen Protein-Drink direkt vor dem Schlafengehen, denn letztendlich findet der Muskelaufbau selbst in den Ruhephasen statt. Ansonsten sollte der Proteinbedarf überwiegend aus fettarmen Fleisch (Hähnchenbrustfilet, Pute, mageres Rindfleisch), Fisch und fettarmen Milchprodukten (z.B. Yoghurt, Quark, Hüttenkäse) sowie Hülsenfrüchten gedeckt werden. >> mehr zum Thema
Proteine FetteBezüglich
des
Fetts
gilt
für
Kraftsportler,
dass
vor
allem
gesättigte
Fette
in
Form
von
fettem
Fleisch,
fetter
Wurst,
Milchprodukten,
Backwaren,
Süßigkeiten
sowie
Fast
Food
gemieden
werden
sollten.
Der
Anteil
an
Fett
sollte
max.
25
%
der
Gesamtenergiemenge
betragen
(also
ca.
90
g
Fett
bei
einem
75
kg
schweren
Athleten). Haben
Sie
an
dieser
Stelle
z.B.
zu
gängigen
Aussenseiter-Diäten
für
Kraftsportler
(fett-
und
proteinreiche
"Anabole
Diäten")
Fragen? CreatinDer körpereigene Stoff Creatin ist v.a. in der Muskulatur enthalten und ausschlaggebend für die Dauer, mit welcher die Muskeln belastet werden können. Der masseaufbauende Effekt dieser Substanz liegt in der Eigenschaft, Wasser in der Muskelzelle zu binden und dadurch die Muskulatur "voller" wirken zu lassen. Die entstandene Muskelspannung sorgt dafür, dass die Muskeln effektiver trainiert werden können. Aus diesem Grund muss schon an dieser Stelle auf die zusätzliche Einnahme von Creatin hingewiesen werden, was in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln empfohlen werden kann und nichts mit Doping zu tun hat! >> mehr zum Thema Creatin
MineralstoffeWer trainiert, schwitzt und verliert dabei Flüssigkeit. Abhängig von der Trainingsintensität verliert der Körper im Durchschnitt 1 bis 1,5 Liter pro Stunde. Die dadurch entstandenen Mineralstoffdefizite können gut durch Mineraldrinks ausgeglichen werden, die gleichzeitig den bestehenden Flüssigkeitsbedarf decken. Dabei ist insbesondere auf ein ausreichende Versorgung mit Magnesium zu achten.
Wichtig: Meine
Empfehlungen
stützen
sich
auf
Praxiserfahrungen
und
wissenschaftliche
Untersuchungen.Letztendlich
muss
aber
jeder
Sportler
die
optimale
Supplementierung
für
sich
selbst
herausfinden. |