Ernährung im Ausdauersport
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Insbesondere bei den reinen Ausdauersportarten ist die Ernährung erfahrungsgemäß von besonderer Bedeutung. Dabei spielt natürlich in erster Linie auch die Dauer der Belastung eine wesentliche Rolle, da sie nicht nur über die Höhe des zusätzlichen Energiebedarfs, sondern auch über die Verteilung der benötigten (verbrannten) Nährstoffe bestimmt. Wer Ausdauersport betreibt, sollte vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten sowie Flüssigkeit achten. Die zusätzlich benötigte Energie sollte dem individuellen Bedarf (je nach erbrachter Leistung) angepasst und daraus die Menge der benötigten Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander berechnet werden. Des
Weiteren
ist
es
ratsam,
seine
Ernährung
in
verschiedene
Phasen
(Trainings-,
Wettkampf-,
Regerationsphase)
einzuteilen
(falls
das
ziel
Wettkampf
sein
soll!),
um
auf
den
Tag
die
volle
Leistungsfähigkeit
zu
erreichen.
(Quelle: GfE; Gesellschaft für Ernährungsforschung e.V.) Das
richtige
Verhältnis
der
einzelnen
Hauptenergieträger
zueinander
beträgt
55-60%
Kohlenhydrate,
25-30%
Fette
und
10-15
%
Proteine
am
Gesamtenergiebedarf. Lesen Sie gleich weiter, dann erfahren Sie weitere Informationen über die einzelnen und wichtigsten Nährstoffe! Sporternährung im AusdauertrainingAusdauersportler sollten Ihr Training auf ca. 3x pro Woche einstellen mit jeweils einem Tag Schonung dazwischen, da der Körper (und die Muskeln) genügend Erholung brauchen, um Erfolge bei der Steigerung von Kraft und Kondition zu erzielen.
KohlenhydrateLange Strecken fordern den Organismus heraus - oft bis an
seine Grenzen. Bei hohem Energieverbrauch greift der Körper
auf Kohlenhydrate aus den Reservespeichern in Leber und
Muskulatur zurück. Doch diese Vorräte halten nicht ewig. Wer
bei längeren Belastungen dennoch ein gleichbleibendes
Leistungsniveau halten möchte, sollte daher neben der
Basisernährung weitere Kohlenhydrate zuführen, da diese eine
lang anhaltende Energiebereitstellung während des Trainings
unterstützen.
FetteDer
Ausdauersportler
sollte
auf
eine
möglichst
fettarme
Ernährung
achten,
da
fettreiche
Kost
im
allgemeinen
schwer
verdaulich
und
stoffwechselbelastend
ist
und
damit
für
Langzeitbelastungen
eher
leistungslimitierend. Die
bei
Ausdauerbelastungen
benötigten
Fettsäuren
stammen
aus
dem
Fettspeicher
des
Körpers,
der
fast
unbegrenzt
Energie
speichern
kann:
nur
1kg
Körperfett
liefert
etwa
6.000
kcal,
das
(theoretisch)
den
Bedarf
für
z.B.
3
Tage
ohne
Sport
abdecken
würde! Lesen Sie auch hierzu mein Spezial "Fit und schlank mit Fett" im News-Archiv oder fragen Sie mich, ich berate Sie auch gerne über eine fettoptimierte "Ausdauerkost"!
Wasser und MineralstoffeWer Sport treibt, schwitzt und verliert Flüssigkeit. Je nach Intensität können das durchschnittlich 1 bis 1,5 Liter pro Stunde sein. Aus diesem Grund sollten täglich 1,5-2,0 l getrunken werden und beim Sport zusätzlich 0,5-1,0 l pro Stunde. Der Körper verliert dabei wertvolle Mineralstoffe. Mineraldrinks gleichen diese Verluste aus und decken gleichzeitig den entstandenen Flüssigkeits- und Mineralstoffbedarf. Dabei sollte besonders auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium geachtet werden. Mehr dazu im Supplement-Teil! (Link fehlt noch!)
ProteineWird über die Nahrung der Proteinbedarf des Körpers nicht ausreichend gedeckt, so greift der Organismus bei starker körperlicher Belastung auf die körpereigenen Eiweiße zurück. Dies kann sich negativ auf Kondition, Ausdauer und sportliche Leistungsfähigkeit auswirken. Ein Protein-Shake kurz vor der Regenerationsphase kann helfen, ausreichend Eiweißmoleküle bereitzustellen. Proteinkonzentrate sind hierfür günstige, fettfreie Lieferanten. Für
die
Basisernährung
des
Ausdauersportlers
sollte
ein
Proteinanteil
von
10-15
%
am
Gesamtenergiebedarf
angestrebt
werden.
Dieser
sollte
durch
den
Verzehr
überwiegend
fettarmer
Milchprodukte
(z.B.
Magermilch,
Quark,
fettarmer
Käse),
mageren
Fleisch-
und
Wurstwaren,
Hülsenfrüchten
und
ca.
4
Eiern
pro
Woche
abgedeckt
werden. Lesen Sie dazu mehr im Supplement-Teil!
Empfehlung für trainingsfreie TageEin Protein-Shake direkt vor dem Schlafen gehen (denn der Muskelaufbau selbst findet in den Ruhephasen statt). Bei Muskelkater zusätzlich morgens Aminosäuren.
Hinweis: Ich möchte Ihnen gerne mit meiner Ernährungsanalyse zur Seite stehen, damit Sie schneller Ihr Ziel erreichen! Sollten Sie als ambitionierter Wettkampfathlet Fragen haben, auch dann dürfen Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich helfe bei der Ernährung in den verschiedenen Phasen: vor, während und nach einem Wettkampf. |