Nahrungsergänzung

Für die tägliche Ernährung gelten die Empfehlungen des Lebensmittelkreises, der die Zufuhr an Nahrungsenergie folgendermaßen definiert: über 50% der Energie sollte aus Kohlenhydraten, höchstens 30% aus Fetten und maximal 20% aus Eiweiß bezogen werden. Diese Nährstoffauf- und -verteilung sorgt im Normalfall für eine ausreichende und ausgewogene Nährstoffzufuhr. Dennoch können durch einseitige oder unausgewogene Ernährung Nährstoffdefizite entstehen. Bei leichter körperlicher Belastung kommen diese Nährstoffmängel nicht unbedingt zum Tragen, bei starker körperlicher Beanspruchung wie z.B. im Sport können sie Leistung und Leistungsniveau jedoch negativ beeinflussen. Dies kann zu Muskelkrämpfen, schlechterer Regeneration, weniger Leistungsfähigkeit und einem geschwächten Immunsystem führen.

Was sind Nahrungsergänzungsmittel?
Unter Nahrungsergänzungsmitteln versteht man moderne Lebensmittel, die einen oder auch mehrere Nährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) in konzentrierter Form enthalten und meist als Kapseln, Tabletten oder Pulver erhältlich sind. Ihr Nährstoffgehalt sollte das Dreifache der laut DGE empfohlenen Tagesdosis nicht überschreiten; andernfalls werden Sie als Arzneimitteln eingestuft. Nahrungsergänzungsmittel enthalten keine Dopingsubstanzen und sind auch keine Heilmittel.  

Wer braucht Nahrungsergänzungsmittel?
Nahrungsergänzungsmittel werden meist von Personen eingenommen, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Ein Ausgleich der Nährstoffdefizite durch Nahrungsergänzungen erscheint ihnen einfach und bequem. Sie gehören jedoch seltenst einer der von der Wissenschaft als Risikogruppen angesetzten Personengruppen an. Als Risikogruppen werden beispielsweise angesehen: Personen mit erhöhtem Nährstoffbedarf (z.B. Schwangere oder Senioren) oder Menschen mit bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen. Insbesondere bei Sportlern sind Nährungsergänzungen sinnvoll. Sowohl Kraft- als auch Ausdauersportler haben eine Energiebedarf, der über die normale Ernährung auf Grund der entstehenden großen Mengen nur schwer zu decken ist. Deshalb können hier hochwertige Nahrungsergänzungen (Zwischen-) Mahlzeiten bzw. Mahlzeitenbestandteile durchaus ersetzen.

Zu bedenken gilt außerdem, dass bei überwiegend sitzender Tätigkeit im Beruf heutzutage das Risiko der Fehlernährung mit abnehmendem Energieverbrauch stetig zunimmt. Der Grund ist, dass hauptsächlich "Fast Food" mit geringer Nährstoffdichte, jedoch vielen "leeren" Kalorien aus Zucker und Fett konsumiert werden. Gerade dort können Nahrungsergänzungsmittel fehlende hochwertige Lebensmittel kurzfristig ersetzen, um auf die notwendigen Mindestmengen an Vitaminen und Mineralstoffen zu kommen.

Fazit:
Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht ersetzen! Wer z.B. Vitamintabletten nimmt, kann deshalb keinesfalls auf vitaminhaltige Lebensmittel verzichten, denn in diesen treten die Vitamine ja nicht einzeln, sondern im Verbund mit anderen wichtigen Nährstoffen auf. Nahrungsergänzung bedeutet also: ergänzend zur normalen Ernährung. Zum anderen müssen hochwertige Produkte eingesetzt werden.

Abgesehen von einigen Risikogruppen ist eine Supplementierung mit Nährstoffen kaum nötig. In einigen Fällen z.B. im Leistungssport ist jedoch ein individuell auf den Sportler, seine Sportart und sein Training abgestimmter Ernährungsplan wesentliche Grundlage für eine Leistungsoptimierung und optimalen Trainingserfolg.

Eine Leistungssteigerung resultiert im allgemeinen immer aus der Kombination eines effektiven Trainings, einer optimalen Basisernährung und einer sinnvollen abgestimmten Nahrungsergänzung aus qualitativ hochwertigen Produkten!

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>> Sie finden weitere grundlegende Informationen über Qualität und die Empfehlung bestimmter Supplemente für verschiedene Sportgruppen auf den folgenden Seiten sowie im Sporternährungslexikon