In der warmen Sommerzeit sollte
man täglich mindestens 2 Liter möglichst kalorienarme
Flüssigkeit trinken. Natürlich steht Wasser an erster Stelle
der kalorienarmen Durstlöscher, wobei aber sowohl
Saftschorlen als auch alkoholfreies Bier durchaus
geschmacklich erfrischende Varianten darstellen können.
Betrachtet man nämlich den
Kaloriengehalt verschiedener beliebter Erfrischungsgetränke,
dann enthält ein Cola-Getränk 440 Kalorien, Apfelsaft 468
Kalorien und Orangensaft 480 Kalorien pro Liter, während
alkoholfreies Bier nur 276 Kalorien pro Liter aufweist. Bei
den geschmacklich eher "süßen" Saftschorlen
reduziert sich natürlich der Kaloriengehalt um die Hälfte,
wenn Wasser und Saft im Verhältnis 1:1 gemischt werden.
Daraus ergeben sich dann für einen Liter Apfelsaftschorle 234
Kalorien und einen Liter Orangensaftschorle 240 Kalorien. Für
Personen, die Getränke mit Süßgeschmack eher ablehnen,
stellt alkoholfreies Bier eine Alternative dar.
Alkoholfreies Bier, löscht den
Durst auf die "herbe" Art. Es besteht vor allem aus
Wasser, Proteinen, Kohlensäure, Mineralstoffen und Vitaminen.
Die im Bier vorhandenen Mineralstoffe stammen vorwiegend aus
dem Malz und aus dem Brauwasser. Dazu gehören Kalium,
Magnesium, Kalzium und Phosphor. An Vitaminen enthält Bier
die Vitamine B2, B6, Pantothensäure und Niacin. Alkoholfreiem
Bier wurde der Alkohol weitgehend entzogen, der hauptsächlich
für die hohe Kalorienzahl der alkoholhaltigen Biersorten
verantwortlich ist. Durch seinen Restalkoholgehalt von weniger
als 0,5 Prozent sollte er dennoch Kindern nicht zum
Trinken angeboten werden.
Das beliebte Weizenbier enthält
380 Kalorien pro Liter, ein Liter Pils 428 Kalorien bzw. ein
Liter Export oder Märzen 460 Kalorien (pro Liter). Abgesehen
davon, dass Alkohol am Steuer bzw. auch am Fahrradlenker
verboten ist, schlagen nach Feierabend einige Flaschen bzw.
einige Maß Bier durchaus "auf die Hüfte" oder
"auf den Bauch".

Mit der Ernährungsformel
"Five a day" ist die Frühjahrs-Kur perfekt, wenn
dazu noch mindestens 2 Liter kalorienarme Flüssigkeit
getrunken wird. "Five
a day" bedeutet, dass fünfmal am Tag Obst oder Gemüse
auf dem Speiseplan stehen sollte. Der
ernährungsbewusste Verbraucher wählt daher Gemüsegerichte,
Salate, fettarm zubereitete Speisen auf Kartoffel-, Nudel-
oder Reisbasis oder auch Gerichte aus Hülsenfrüchten.
Broccoli, Paprika und Co. und alle Obstarten sind nicht nur
vielseitig und schmecken gut, sie sind auch reich an Nähr-
und Ballaststoffen und dazu noch kalorienarm.
Auf diese Weise
erreicht man leicht die täglich empfohlenen 350 Gramm oder 3
Portionen Gemüse, wovon die Hälfte als Rohkost verzehrt
werden sollte. Auch 250 - 300 Gramm Obst, das sind z. B. etwa
2 Stück Orangen oder Äpfel, dürfen nicht fehlen und können
als Zwischenmahlzeiten verzehrt werden. Mit
dieser erfrischenden Kost nimmt der Fettverzehr ab, weil Obst
und Gemüse eine größere Rolle spielen. Die Vitamine A, C
und E sowie die Carotinoide tragen zum Gefäßschutz und zur
Krebsvorsorge bei. Auch Milch und Milchprodukte als
Zwischenmahlzeiten zu frischem Obst kombiniert, versorgen den
Körper nicht nur mit ausreichend Calcium sondern regen, als
Joghurt verzehrt, auch die Verdauung an.
Durch fünf
kleinere Mahlzeiten hat der Verdauungstrakt weniger Arbeit und
die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden werden
gesteigert. Das Gewicht kann leichter gehalten oder auch
reduziert werden, weil durch die fünf, über den Tag
verteilten Mahlzeiten kein Heißhunger aufkommt und der
Blutzuckerspiegel konstant bleibt. Das
A & O der richtigen und gesunden Ernährung ist aber
auch das Trinken. Ca. 2 Liter Flüssigkeit sollten es pro Tag
schon sein, am besten in Form von Mineralwasser und
kalorienarmen Getränken.

Manche glauben, Fleisch sei ungesund und mache dick
- weit gefehlt! Fleisch ist ein wertvolles
Lebensmittel und hat in der modernen,
gesundheitsbewussten Ernährung seinen Stellenwert. Fleisch
liefert viele wichtige Nährstoffe, vor
allem hochwertiges Eiweiß, Vitamine und
Mineralstoffe. Bei den Mineralstoffen sind in erster
Linie die Gehalte an Kalium, Phosphor, Eisen und Zink
hervorzuheben.
Eisen ist ein wichtiger Baustein für den roten
Blutfarbstoff und mitverantwortlich für den
Sauerstofftransport im Blut. Die Bedeutung von Fleisch
als Eisenlieferant beruht nicht nur auf dem relativ
hohen Gehalt an Eisen - in 100 g Rindfleisch sind
beispielsweise ca. 2 mg Eisen enthalten. Hinzu kommt,
dass der Organismus Eisen aus Fleisch besonders gut
aufnehmen kann. Wer zusammen mit der Fleischmahlzeit
noch Vitamin C aufnimmt - z.B. durch ein Glas
Orangensaft - verbessert die Eisenaufnahme aus Fleisch
zusätzlich.
Junge Frauen, Kinder und Jugendliche haben einen
erhöhten Eisenbedarf, deshalb ist für sie eine
ausgewogene Ernährung mit Fleisch besonders wichtig.
Fleisch ist außerdem eine bedeutende Quelle für die
B-Vitamine. Ein Mangel an Vitamin B1 führt zu Müdigkeit,
Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche. Vitamin B12
ist nötig für alle Wachstumsvorgänge im Körper. Es
kommt fast nur in tierischen Lebensmitteln, v.a. in
Fleisch vor. Auch die Vitamine A, D und E sind im
Fleisch in unterschiedlichen Mengen enthalten.
Mageres oder fettes Fleisch?
Generell ist Fleisch heute nicht mehr so fett wie
noch vor 40 Jahren - und das Fett ist sogar gesünder.
Schweinefleisch hat sogar mehr als 50 % ungesättigte
Fettsäuren. Muskelfleisch ist mager mit einem
durchschnittlichen Fettanteil von nur 1,2 %. Je nach
Zubereitungsart wird es zu einem kalorienreichen oder
zu einem leichten Gericht. Achten Sie darauf, dass das
Fleisch nicht im Fett schwimmt. Gegrilltes, kurz Gebratenes oder im eigenes Saft gedünstetes Fleisch
ist kalorienarm. Einen Fettrand oder eine leichte
Marmorierung sollten Sie jedoch tolerieren, da das
Fett Geschmacksträger ist. Sie benötigen dann
weniger Bratenfett und können den Fettrand vor dem
Verzehr wegschneiden. Beachten Sie, dass alle ernährungsphysiologischen
Empfehlungen auf magerem Fleisch bei fettarmer
Zubereitung basieren!
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